
Kategorie: Ausstellung
Datum:
18. Juli 2010
bis
24. Oktober 2010
Veranstalter:
Stadtmuseum Simeonstift Trier
Treffpunkt:
Stadtmuseum Simeonstift Trier, Simeonstraße 60
Stadt / Gemeinde:
54290 Trier
Kontaktaufnahme im Internet
http://www.museum-trier.de
Kosten:
Erw. 5,- €, erm. 3,60 €, Gruppen (ab 10 Pers.) 3,60 €, Familien (2 Erw. und Kinder) 8,- €, Kinder bis 10 Jahre frei
Landschaftsmalerei mit Motiven aus der Eifel und den Ardennen steht im Mittelpunkt dieser Sonderausstellung. Der zeitliche Rahmen spannt sich vom
19. Jahrhundert bis in die Zeit um 1950 und vereint erstmals Ansichten beider europäischer Landschaften in einer Schau.
Die Eifel als Motiv in der Malerei wurde erst relativ spät, Mitte des 19. Jahrhunderts, von Künstlern der Düsseldorfer Malerschule entdeckt. Die Akademie-schüler Carl Friedrich Lessing und Johann Wilhelm Schirmer hatten im Jahr 1827 den "Landschaftlichen Komponierverein" gegründet und der bis dahin als "genre mineur" verachteten Landschaftsmalerei zu neuem Ansehen verholfen. Seit 1828 reisten Lessing und Schirmer gemeinsam in die Eifel. Ihre vielfältigen Anregungen blieben über mehrere Generationen in verschiedenen Spielarten wirksam. Um 1900 ist dann noch einmal eine besondere Blütezeit der Eifelmalerei zu verzeichnen.
Für die Ardennen ist eine vergleichbare Tradition nicht nachweisbar. 1840 erteilte König Leopold I. dem flämischen Maler Jan Baptiste de Jonghe den Auftrag, sechs Ardennenlandschaften zu malen, und lenkte durch diese Förderung von höchster Stelle die Aufmerksamkeit auf die Region. Im Rahmen von Präsentationen der belgischen Avantgarde gab es ab 1884 dann zwar Themenausstellungen zur Landschaft, doch ohne die Ardennen eigens hervorzuheben. 1911 fand in Charleroi jedoch eine große Ausstellung statt, die Künstler der Wallonie vereinte. Lange blieb die Landschaftskunst eine Domäne der wallonischen Kunst.
Die Ausstellung im Stadtmuseum Simeonstift zeigt mit ca. 150 Gemälden aus Deutschland, Luxemburg, Belgien und Frankreich einen spannenden Einblick in die Landschaftsmalerei des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts.
Öffnungszeiten:
Di - So 10 - 18 Uhr
An jedem ersten Dienstag im Monat bis 21.00 Uhr.
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