
Die im Jahre 1124 erstmalig urkundlich erwähnte Burg wurde um 1100 von den Grafen von Are erbaut. Im Rahmen einer Schenkung ging die Burg 1246 in den Besitz des Erzstifts Köln über und wurde zum Verwaltungssitz und zeitweise sogar zum Staatsgefängnis der Kölner Erzbischöfe. Die im 14. und 15. Jahrhundert stark ausgebaute Burg wurde 1714 gesprengt und danach als Steinbruch genutzt.
Neben den Resten der Vorburg und eines Tores, der sogenannten Gymnichportz, sind von der Hochburg heute noch der Torturm, die Wehrmauer und Teile der Burgkapelle erhalten. Dem Besucher bietet sich an dieser Stelle herrliche Aussicht in das Ahrtal.
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